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Alle Funktionen im Detail

Streifen-Rechner, 149 Fachformeln, Bauplan-Werkzeuge und Foto-Bemaßung mit Laser — alles, was in der Handwerker Toolbox steckt. Sieben Tage lang können Sie alles gratis testen.

14
Bereiche
149
Fachformeln
10
Werkzeuge
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Merkblätter
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Werbung
100 %
Offline
StreifenFachrechnerKorpusZuschnittBemaßungWerkzeugeNotizenDatenDarstellungPreis

Der Streifen

Rechnen wie mit dem Papierstreifen, nur besser:

  • Jede Zeile bleibt sichtbar. Wert antippen zum Ändern, wischen zum Löschen – mit Rückgängig.
  • Zeilen beschriften („Küche“, „Bad“), Zwischensummen setzen, mehrere Streifen nebeneinander.
  • MwSt, Rabatt und Aufschlag mit einem Tipp.
  • Zweite Tastenseite mit Wurzel, Quadrat, π und mehr; dazu 6 eigene Formel-Tasten.
  • Sprechen statt tippen: „Küche zwölf komma fünf, Bad acht komma drei“ ergibt zwei beschriftete Zeilen. „Mal zwei“, „minus 44“ oder „zwanzig Prozent Mehrwertsteuer“ versteht die App ebenso. „Streifen zwei“ wechselt den Streifen.

149 Formeln in 14 Bereichen

Jede Formel rechnet live, während Sie tippen. Viele zeigen eine Prüf-Ampel (grün / gelb / rot) mit Gegenprobe, 42 haben eine Zeichnung oder eine eigene Seite (🖼). Ein Tipp schickt das Ergebnis in den Streifen-Rechner. Einen Bereich antippen zum Aufklappen.

⚡Elektriker15 Formeln
FormelWas sie rechnet
Erdung messen 🖼Erder mit Sonde und Hilfserder (3-Pol, 62 %), Schleifenimpedanz und Schutzleiter — wo man anschließt, wie man misst und welcher Grenzwert aus FI bzw. Sicherung folgt.
Installationsschaltungen 🖼Aus-, Serien-, Wechsel- und Kreuzschaltung als interaktiver Anschlussplan. Schalter im Bild antippen — die Leuchte schaltet, die stromführende Ader leuchtet auf.
Taster & Relais-Schaltungen 🖼Alles im Bild bedienbar: Taster antippen, bei der Klingel halten, Zeit mit +/− einstellen.
Spannungsfall 🖼Wie viel Spannung geht auf der Leitung verloren? Unter 3 % bleiben — sonst Querschnitt größer wählen. Länge = einfacher Weg bis zum Verbraucher.
Strom aus LeistungWie viel Ampere zieht das Gerät? I = P / U (Drehstrom: ÷ √3 · cos φ). cos φ: Heizung/Licht = 1 · Motoren ≈ 0,8.
Querschnitt-TippFaustwert Kupfer nach Strom — keine Normfreigabe, Verlegeart/Länge prüfen!
SicherungNächstgrößere Normsicherung über dem Betriebsstrom.
Installationshöhen 🖼Standard-Montagehöhen als Wandansicht mit Maßen. Raum wählen — die Symbole sitzen auf der üblichen Höhe (Richtwerte DIN 18015-3, barrierefrei DIN 18040).
SAT Finder 🖼Azimut, Elevation und LNB-Skew für die Ausrichtung einer Satellitenschüssel. Mit Live-Kompass.
Motorstrom (cos φ)Nennstrom eines Drehstrommotors (fürs Absichern/Kabel): I = P / (√3 · U · cos φ). cos φ steht am Typenschild (meist 0,75–0,85).
LeistungWie viel Watt bei gemessenem Strom? P = U · I · cos φ (Drehstrom × √3). cos φ: Heizung/Licht = 1 · Motoren ≈ 0,8.
Ohmsches GesetzU = R · I. „Gesucht“ wählen — die Größe wird aus den beiden anderen berechnet.
KurzschlussstromReicht der Kurzschlussstrom, damit die Sicherung schnell auslöst? Ik = U / Zs. Zs = Schleifenimpedanz aus der Messung mit dem Installationstester.
EnergiekostenE = P · t, Kosten = kWh × Preis.
Batterie-EnergieWh = V × Ah · für Speicher, DC, Notstrom.
Kreuzschaltung als interaktiver Anschlussplan
Kreuzschaltung als interaktiver Anschlussplan
🔧Installateur / Heizung9 Formeln
FormelWas sie rechnet
Heizkreis & Pumpe 🖼Heizkreis und Pumpe auslegen — Heizlast → Volumenstrom → Rohr → Förderhöhe: der Betriebspunkt für die Umwälzpumpe, schnell per Faustformel oder genau über Rohr und …
Heizkurve einstellen 🖼Neigung, Niveau, Begrenzung und Nachtabsenkung schieben und dabei zusehen, wie sich die Kurve bewegt — mit Hilfe für den Fall, dass es im Haus nicht passt.
Fußbodenheizung – Rohrlänge 🖼Rohrlänge ≈ berohrte Fläche / Verlegeabstand + Anbindung. Randabstand reduziert die berohrte Fläche (Annahme ~quadratisch). Heizkreise = Gesamtlänge / max.
PufferlaufzeitWie lange überbrückt der Puffer? E = 1,163 · Liter · ΔT, t = E / Heizlast. Über den Liter-Slider sehen Sie, wie viel Speicher nötig wäre.
MischtemperaturZwei Wassermengen zusammengeschüttet — welche Temperatur kommt raus? (z. B. Puffer oben/unten, Kalt+Warm.)
WarmwasserleistungP = 1,163 · Q · ΔT · Durchfluss in l/min. Schüttleistung = Liter pro Stunde.
HeizleistungWie viel kW transportiert das Wasser? P = 1,163 · Q · ΔT. Spreizung ΔT = Vorlauf minus Rücklauf (z. B. 45/35 °C → 10 K).
Pufferspeicher-EnergieE = 1,163 · V · ΔT · nutzbarer Energieinhalt.
Abwassergefälle 🖼Höhenunterschied = Länge · Gefälle %.
Fußbodenheizung: Rohrlänge mit Verlegeplan
Fußbodenheizung: Rohrlänge mit Verlegeplan
🏢Gebäudeautomation / Regelung15 Formeln
FormelWas sie rechnet
Heizkurve einstellen 🖼Neigung, Niveau, Begrenzung und Nachtabsenkung schieben und dabei zusehen, wie sich die Kurve bewegt — mit Hilfe für den Fall, dass es im Haus nicht passt.
Fühler skalieren 0–10 VWas zeigt der Fühler bei gemessener Spannung an? Min/Max = Messbereich des Fühlers laut Datenblatt (z. B. 0–10 V = 0–100 °C).
Fühler skalieren 4–20 mAWas zeigt der Fühler bei gemessenem Strom an? Min/Max = Messbereich laut Datenblatt (4 mA = Min · 20 mA = Max). Unter 4 mA = Drahtbruch.
Taupunkt (Kondensation)Magnus-Näherung aus Lufttemperatur und Feuchte. Kühlflächen darüber halten.
Volumenstrom aus P und ΔTQ = P / (1,163 · ΔT) · plus Fließgeschwindigkeit je Rohr (v ≤ ~1 m/s).
Leistung aus Q und ΔTP = 1,163 · Q · ΔT · transportiert die Anlage wirklich Leistung?
Spreizung ΔTΔT = Vorlauf − Rücklauf.
Hysterese / SchaltpunkteEin = Soll − H/2 · Aus = Soll + H/2.
Stellgröße in %% = (Ist − Min) / (Max − Min) · 100.
0–10 V aus ProzentU = Prozent / 100 · 10.
Stellmotor-Laufzeitt = Winkel / 90° · Laufzeit (Mischer/Klappe).
P-Regler AusgangStellgröße = Kp · Regelabweichung.
Regelabweichunge = Sollwert − Istwert.
Pumpengesetz (Leistung)P₂ = P₁ · (n₂/n₁)³ · Leistung ~ Drehzahl³.
EnergieverbrauchE = P · t · Tag und Hochrechnung aufs Jahr.
🪵Zimmerer / Tischler16 Formeln
FormelWas sie rechnet
Korpus-Bauplan (Schrank, Regal, Kiste) 🖼Außenmaß + Bauart → Zuschnittliste aller Platten, Materialbedarf und Kantenband. Öffnet eine eigene Seite mit Ansicht, Schnitt, Eckdetail und Teileplan.
Plattenaufteilung (Wand) 🖼Wandfläche mit Platten belegen → Plattenanzahl mit Reststück-Verwertung (Zuschnitt-Optimierung). Reststücke werden weiterverwendet, nicht jede Randplatte zählt voll.
Treppe (beste Stiege) 🖼Aus Geschosshöhe (und optional verfügbarer Lauflänge) die beste Treppe: Anzahl Stufen, Steigung, Auftritt — nach Schrittmaß 2·S + A ≈ 63 cm.
Sparren/Latten gleich verteilen 🖼Stücke gleichmäßig über ein Außenmaß verteilen → lichter Abstand dazwischen (+ Achsabstand). Beispiel: 12 × 10 cm auf 450 cm, Randstücke bündig → 30 cm.
SparrenlängeSparrenlänge aus dem rechtwinkligen Dreieck: a = waagrecht von Traufe bis First gemessen, h = Höhe von Traufe bis First.
Dachneigung 🖼α = arctan(h / a) · Höhe h, Ausladung a.
DachflächeA = L · S · Seiten · Firstlänge L, Sparrenlänge S.
PlattenbedarfStück = Fläche / Plattenfläche · (1 + Verschnitt).
Laufmeter Bretterlfm = Fläche / Nutzbreite · Schalung, Fassade, Terrasse.
HolzvolumenV = l · b · h · Stück · Balken, Kantholz, Bestellung.
HolzgewichtGewicht = Volumen · Rohdichte.
Gehrungswinkel (Vieleck) 🖼Regelmäßiges Vieleck: Gehrung = 180° / Ecken. Oder freier Eckwinkel / 2.
Diagonale (Pythagoras)c = √(a² + b²) · Rechtwinkligkeit, Aufmaß, Rahmen.
FlächeA = l · b · Böden, Wände, Dach, Schalung, Platten.
Holzfeuchteu = (m_nass − m_trocken) / m_trocken · 100.
SchwindmaßΔL = L · Schwindmaß · Maßänderung bei Massivholz.
Treppenberechnung mit Seitenprofil und Urteil
Treppenberechnung mit Seitenprofil und Urteil
🏠Dachdecker11 Formeln
FormelWas sie rechnet
Blechabwicklung (Kantteil) 🖼Profil aus Schenkeln → gezeichnetes Kantteil (Querschnitt) und die abgewickelte Zuschnittbreite des flachen Blechs. Profil wählen, dann die Schenkel-Längen anpassen.
Blech zeichnen (frei) 🖼Eigenes Kantprofil direkt zeichnen: Tippen setzt Punkt für Punkt die Form, nach jedem Punkt die Schenkel-Länge eingeben (Zahl am Schenkel antippen zum Ändern).
Lattung 🖼Lattenabstand = Achsmaß (Mitte auf Mitte). Reihen = Sparrenlänge / Achsmaß · lfm = Reihen · Dachlänge · Seiten.
ZiegelbedarfStück = Fläche · Ziegel/m² · (1 + Verschnitt).
DachflächeA = L · S · Seiten · Dachlänge L, Sparrenlänge S.
SparrenlängeS = √(a² + h²) · halbe Gebäudebreite a, Dachhöhe h.
Dachneigung 🖼α = arctan(h / a) · Höhe h, waagrechte Ausladung a.
UnterspannbahnBahn = Dachfläche · (1 + Überlappung/Reserve).
RegenwasserabflussWie viel Regenwasser muss die Rinne/das Fallrohr schlucken? Regenspende r: örtlicher Wert, oft ~300 l/(s·ha). Beiwert C: hartes Dach (Ziegel/Blech) = 1,0.
Rinnengefälle 🖼Höhenunterschied = Länge · Gefälle (mm/m).
Gewicht DachdeckungGewicht = Fläche · kg/m².
❄Kälte / Wärmepumpe13 Formeln
FormelWas sie rechnet
Leistung (Wasserseite)P = 1,163 · Q · ΔT · Heiz-/Kühlleistung aus Volumenstrom und Spreizung.
VolumenstromQ = P / (1,163 · ΔT) · z. B. Mindestvolumenstrom WP.
COPWirkungsgrad der Wärmepumpe im Betriebspunkt: COP 4 heißt, aus 1 kW Strom werden 4 kW Wärme.
Jahresarbeitszahl (JAZ)Wirkungsgrad übers ganze Jahr: JAZ 4 heißt, aus 1 kWh Strom wurden 4 kWh Wärme. Ab ~3,5 gilt eine WP als effizient.
Heizleistung VerflüssigerQ_H = Q₀ + P_Verdichter · Umweltwärme + Verdichter.
el. LeistungsaufnahmeP_el = P_Heizung / COP.
ÜberhitzungÜberhitzung = Sauggastemperatur − Verdampfungstemperatur. Praxis-Sollwert meist 5–8 K: zu wenig = Gefahr Flüssigkeitsschläge, zu viel = schlechte Leistung.
UnterkühlungUnterkühlung = Verflüssigungstemperatur − Temperatur der Flüssigkeitsleitung. Praxis meist 2–5 K: zu wenig = Dampfblasen vor dem Expansionsventil.
TemperaturhubΔT_Hub = Verflüssigung − Verdampfung · je größer, desto schlechter COP.
Leistung (Luftseite)P = 0,34 · V · ΔT · Luftvolumenstrom V (m³/h).
PufferlaufzeitWie lange überbrückt der Puffer? E = 1,163 · Liter · ΔT, t = E / Last.
Pufferspeicher-EnergieE = 1,163 · V · ΔT · Abtauenergie, Taktschutz.
EnergieverbrauchE = P · t · elektrische Aufnahme über Laufzeit.
☀PV / Energiesystem10 Formeln
FormelWas sie rechnet
JahresertragE = kWp · spez. Ertrag · Faustregel Österreich 900–1.200 kWh/kWp.
AutarkiegradPV-Eigenverbrauch / Gesamtverbrauch · 100 · Anteil des Verbrauchs aus PV.
Eigenverbrauchsquoteselbst genutzt / PV-Erzeugung · 100 · Anteil der PV-Energie, der selbst genutzt wird.
Wechselrichter-AuslastungDC-AC-Ratio = PV-Leistung / WR-Leistung · typisch 1,1–1,4.
StringspannungU_String = n · U_Modul · muss im MPPT-Bereich des WR liegen.
Batterie-KapazitätE = U · Ah · nutzbare Energie eines Speichers (z. B. LiFePO4).
Autonomiezeit Speichert = E / P · Laufzeit des Speichers bei konstantem Verbrauch.
Leistung (P = U·I)P = U · I · DC-Leistung aus Spannung und Strom.
Energieertrag (E = P·t)E = P · t · Ertrag aus Leistung und Sonnenstunden.
Wirkungsgrad ηη = Ausgangsleistung / Eingangsleistung · 100.
💶Finanzen / Kredit / Sparen6 Formeln
FormelWas sie rechnet
Restschuld 🖼Restschuld eines Annuitätenkredits nach X Monaten. Vorgabe wahlweise über den Sollzins (→ Monatsrate wird berechnet) oder über die Monatsrate (→ Sollzins wird berechnet).
Kreditrate (Annuität) 🖼Rate = Kredit · i_m ÷ (1 − (1 + i_m)^−Monate).
Sondertilgung (Ersparnis)Grobe Zinsersparnis pro Jahr = Sondertilgung × Zinssatz.
Sparplan (monatlich) 🖼Endwert eines monatlichen Sparplans inkl. Zinseszins.
Zinseszins (Endkapital) 🖼Kₙ = K₀ · (1 + i)ⁿ · ohne weitere Einzahlung.
AmortisationAmortisationszeit = Investition ÷ jährliche Ersparnis.
🏡Haushalt5 Formeln
FormelWas sie rechnet
Verdünnung (Mischungskreuz)Ein starkes Konzentrat (z. B. Essigessenz, Reiniger, Frostschutz) mit Wasser schwächer machen.
Dosierung nach Verhältnis (1:X)Konzentrat und Wasser im Verhältnis Konzentrat : Wasser für eine Zielmenge. Beispiel 1:10 = 1 Teil Konzentrat auf 10 Teile Wasser.
Dosierung pro Liter / m²Gesamtmenge aus einer Dosierung je Einheit. Beispiel: 20 ml Reiniger je Liter × 10 Liter, oder 30 g Dünger je m² × Fläche.
Rezept skalieren (Portionen)Zutatenmenge auf eine andere Portionsanzahl umrechnen. Menge × (gewünschte ÷ Original-Portionen).
Tropfen ↔ mlTropfen in Milliliter umrechnen und zurück. Richtwert: 20 Tropfen Wasser ≈ 1 ml (Normtropfen) — je nach Flüssigkeit/Pipette anpassbar.
Verdünnung nach Mischungskreuz mit Gegenprobe
Verdünnung nach Mischungskreuz mit Gegenprobe
📏Geometrie12 Formeln
FormelWas sie rechnet
Pyramide – Volumen, Dachfläche & Neigung 🖼V = ⅓ · a · b · h.
Goldener Schnitt & Fibonacci 🖼Maß im goldenen Schnitt teilen, goldenes Rechteck ausrechnen, Fibonacci-Reihe mit Spirale — für Aufteilungen, die gut aussehen sollen.
Behälter füllen – wie viel Wasser passt noch? 🖼Behälter wählen, Körper wählen, Anzahl eintragen: 100 Kugeln in die Kiste — wie viel Wasser geht noch dazu?
Kreisring / Rohr – Fläche & Volumen 🖼Ringfläche A = π · (R² − r²). Mit Länge L kommt das Volumen der Ringfläche heraus: Rohrwand, Betonring, Ringfundament, Kaminmantel.
Quader – Volumen & OberflächeV = a · b · c. Oberfläche O = 2·(a·b + b·c + a·c). Ergebnis m³.
Zylinder – Volumen & OberflächeV = π · r² · h. Oberfläche O = 2·π·r² + 2·π·r·h. Ergebnis m³.
Rechteck – FlächeA = a · b. Eingaben in Metern (Ergebnis m²). Umfang als Zusatz.
Dreieck – FlächeA = ½ · a · h (Grundseite a, Höhe h auf a). Ergebnis m².
Kreis – Fläche & UmfangA = π · r². Umfang U = 2 · π · r. Ergebnis m².
Kegel – Volumen & OberflächeV = ⅓·π·r²·h. Oberfläche O = π·r² + π·r·s, Mantellinie s = √(r²+h²). Ergebnis m³.
Prisma – VolumenV = G · h (Grundfläche G × Höhe h). Ergebnis m³.
Kugel – Volumen & OberflächeV = 4⁄3·π·r³. Oberfläche O = 4·π·r². Ergebnis m³.
📐Trockenbau8 Formeln
FormelWas sie rechnet
Ständerwand (Material komplett)Metall-Ständerwand: aus Wandlänge und Höhe alle Mengen auf einmal — GK-Platten, CW-Ständer (Achsabstand 62,5 cm), UW-Schienen (oben+unten), Schnellbauschrauben und …
Vorsatzschale (Wand verkleiden) 🖼Bestehende Wand mit Gipsplatten verkleiden: direkt befestigt mit CD-Profilen und Direktabhängern (Knauf W623) oder freistehend mit CW-Ständern.
Decke abhängen (Unterkonstruktion)Abgehängte GK-Decke (CD/UD-Metall-System, Knauf D112): Trag- und Grundprofile, Abhänger, Kreuzverbinder und Platten aus der Deckenfläche.
Dachschräge ausbauen 🖼Dachgeschoss mit Gipsplatten verkleiden: CD-Profile quer zu den Sparren, an jedem Sparren ein Direktabhänger.
Türöffnung in der Ständerwand 🖼Öffnung nach DIN 18101 wählen — die App nennt UA-Pfosten, Sturz, die kurzen CW-Ständer über der Tür und die Plattenfläche, die wegfällt.
Spachtel-/FugenmasseMaterialbedarf zum Verspachteln je nach Oberflächengüte: Q2 = tapezierfertig (nur Fugen), Q3/Q4 = für Anstrich/Streiflicht flächig gespachtelt.
TrockenestrichEstrich-Elemente (z. B. Fermacell 1500 × 500 mm) mit Ausgleichsschüttung darunter: Elemente, Schüttung in Säcken und Randdämmstreifen.
Plattengewicht (Transport)Wie schwer ist die Lieferung? Gipskarton und Gipsfaser nach Anzahl, Format und Dicke — für Anhänger, Treppenhaus und Dachboden.
🎨Maler / Tapezierer9 Formeln
FormelWas sie rechnet
Raum komplett (Wände + Decke) 🖼Länge, Breite und Höhe eingeben — die App rechnet Wand- und Deckenfläche, Farbe mit Gebinden, Abdeckfolie und Kreppband. Die Zeichnung zeigt die Wände abgewickelt.
FarbbedarfWie viel Farbe für die Wände? Fläche minus Türen/Fenster × Anstriche ÷ Ergiebigkeit.
Wandfläche (mit Abzügen)Wandfläche eines Raums (Umfang × Höhe) minus Türen und Fenster — die Basis für Farbe und Tapete.
TapetenrollenRollenbedarf aus Raumumfang und Wandhöhe. Standardrolle 0,53 × 10,05 m (~3 Bahnen). Bei Musteransatz (Rapport) Zugabe je Bahn. Eine Reserverolle ist eingerechnet.
Lack für Türen & FensterLackbedarf für Innentüren (Türblatt beidseitig mit Kanten, Zarge) und Holzfenster (Rahmen innen und außen).
Spachtelmasse (Wand/Decke)Flächenspachtel: Fläche × Schichtdicke × Verbrauch je mm. Ganzflächig dünn (Q3) ≈ 1 mm, Löcher und Unebenheiten brauchen mehr.
Fassade (mit Giebel) 🖼Fassadenfläche aus Hausumfang × Traufhöhe plus Giebeldreiecke, minus Fenster und Türen. Fassadenfarbe ~4–5 m²/l je Anstrich, raue Putze weniger.
Holz lasieren (Zaun, Verkleidung)Lasur für Zaunlatten (beide Seiten und Kanten) plus weitere Holzflächen. Sägeraues Holz braucht laut Herstellern das Zwei- bis Dreifache.
Acryl- & Silikonfugen (Kartuschen)Wie viele Kartuschen für eine Fuge? Fugenquerschnitt Breite × Tiefe, Fugenlänge und Inhalt der Kartusche. Eine Dreiecksfuge in der Ecke braucht etwa die Hälfte.
🔲Fliesenleger10 Formeln
FormelWas sie rechnet
Fliesen-Verlegeplan 🖼Fläche + Format + Muster → gezeichneter Plan mit ganzen Fliesen, Randschnitten und Stückzahl. Muster und Start ändern, wo die Schnitte fallen.
Fliesenbedarf (mit Verschnitt)Wie viele Fliesen kaufen? Fläche × Verschnitt-Zuschlag je nach Verlegung — dazu die Stückzahl aus dem Fliesenformat. Immer ganze Pakete gleicher Charge kaufen.
FliesenkleberKleberbedarf nach Zahnung der Kelle (je größer die Fliese, desto größer die Zahnung). Bei Buttering-Floating (Großformat, außen, Naturstein) etwa das Doppelte rechnen.
FugenmörtelFugenmörtel-Bedarf aus Fliesenformat, Fliesendicke und Fugenbreite (Faustformel). Kleine Fliesen und breite Fugen brauchen deutlich mehr.
Gefälle bodengleiche Dusche 🖼Wie hoch muss der Gefälleestrich am Rand sein, und wie viel Mörtel braucht es? Punktablauf mittig (Briefumschlag-Gefälle) oder Rinne an der Wand.
Sockelfliesen 🖼Wie viel Sockel? Raumumfang minus Türen → Laufmeter.
Acryl- & Silikonfugen (Kartuschen)Wie viele Kartuschen für eine Fuge? Fugenquerschnitt Breite × Tiefe, Fugenlänge und Inhalt der Kartusche. Eine Dreiecksfuge in der Ecke braucht etwa die Hälfte.
Verbundabdichtung (Nassbereich)Flüssigabdichtung für Dusche/Bad: nötige Menge aus Fläche und Verbrauch je Anstrich — im Nassbereich Pflicht, mindestens 2 Anstriche.
GrundierungWie viel Grundierung? Fläche × Verbrauch je nach Saugfähigkeit des Untergrunds. Gips und Anhydrit vor Zementkleber immer grundieren.
BodenausgleichsmasseUnebenen Boden vor dem Fliesen ausgleichen: Fläche × Schichtdicke × Verbrauch je mm → kg und Säcke.
Fliesen-Verlegeplan, diagonal 45 Grad
Fliesen-Verlegeplan, diagonal 45 Grad
🧱Maurer10 Formeln
FormelWas sie rechnet
Steinbedarf (Wand mauern)Wie viele Steine für die Wand? Fläche minus Öffnungen × Steine je m² (nach Format und Wanddicke) + 5 % Verschnitt.
MauermörtelMörtelbedarf je m² Wand nach Wanddicke (Normalmörtel, 12-mm-Lagerfuge) — Planstein-Dünnbett braucht nur einen Bruchteil.
Schichthöhen (Achtelmeter) 🖼Wie viele Steinschichten bis zur gewünschten Höhe? Schicht = Stein + Lagerfuge im Achtelmeter-Raster. Passt die Höhe nicht genau, zeigt die App die nächsten Rasterhöhen.
Mauerlänge (Achtelmeter)Passt ein Maß ins Steinraster? Achtelmeter 12,5 cm (Kopfmaß): Mauerpfeiler und Außenmaße sind 1 cm kürzer, Öffnungen 1 cm breiter, Vorsprünge genau im Raster.
Sturzlänge (Flachsturz) 🖼Welche Sturzlänge über der Öffnung? Lichte Breite + Auflager auf beiden Seiten, aufgerundet auf die Handelslängen 1,00–3,00 m in 25-cm-Schritten.
Beton (Fundament / Bauteil)Betonmenge aus Länge × Breite × Dicke — dazu Zementbedarf fürs Selbermischen (1 : 2 : 3) oder die Sackzahl bei Fertigbeton.
Streifenfundament 🖼Beton, Schalung und Aushub für ein Streifenfundament. Der Aushub wird beim Ausheben lockerer — für Container und Lkw zählt das lose Volumen.
PutzbedarfPutzmenge aus Fläche × Schichtdicke × Verbrauch je mm (Richtwerte DIN 18550). Innen üblich 10–15 mm, Außen-Unterputz ~20 mm.
EstrichbedarfZementestrich aus Fläche × Dicke — Faustwert ~20 kg/m² je cm (Dichte ~2.000 kg/m³). Übliche Dicke: schwimmend ≥ 4,5 cm, auf FBH mehr.
Pflaster & Unterbau 🖼Pflastersteine, Splittbett und Schottertragschicht für eine Fläche — dazu wie tief ausgekoffert werden muss und die Randsteine.
Betonmenge mit Mischung und Sackzahl
Betonmenge mit Mischung und Sackzahl

Heizkurve steht bei Installateur und Gebäudeautomation, Acryl- & Silikonfugen bei Maler und Fliesenleger – jeweils dieselbe Formel, im Gewerk dort, wo man sie sucht.

Stand: Version v129, Oktober 2026.

Was die Fachrechner besonders macht:

  • Live-Berechnung – während Sie tippen, steht das Ergebnis da.
  • Prüfmodus mit Ampel – grün, gelb oder rot, mit Gegenprobe im Klartext. Sie sehen nicht nur die Zahl, sondern ob sie passt.
  • Ein Tipp schickt das Ergebnis in den Streifen – dort rechnen Sie weiter.
  • Favoriten und „zuletzt verwendet“ – die wichtigen Formeln immer griffbereit.
  • Volltext-Suche über Formeln, Tabellen und Merkblätter.

Interaktive Zeichnungen

  • Installationsschaltungen – Aus-, Serien-, Wechsel- und Kreuzschaltung zum Durchschalten im Bild
  • Taster und Relais – Stromstoß, Selbsthaltung, Klingel, Treppenhausautomat
  • Installationshöhen – Wandansicht nach Raum, Standard oder barrierefrei
  • Erdung messen – Erder (3-Pol-Methode), Schleifenimpedanz und Schutzleiter mit Ablauf zum Abhaken
  • Heizkreis & Pumpe – von der Heizlast über die Rohrwahl bis zur Förderhöhe
  • Heizkurve – Neigung und Niveau verschieben und sehen, was passiert
  • Treppe – Seitenprofil mit Steigung, Auftritt und Schrittmaß-Prüfung
  • Fliesen-Verlegeplan – Kreuzfuge, Halbverband, Diagonal; mittig eingeteilt ohne schmale Randstreifen
  • Blechabwicklung – Profil frei zeichnen, Zuschnittbreite kommt heraus
  • Pyramide – mit Nachbau-Maßen und Sägewinkeln, Beispiel Cheops
  • Goldener Schnitt & Fibonacci – mit Zollstock-Tabelle

Die Formeln sind gegen Fachliteratur und Handrechnung nachgerechnet – die Berechnungen stimmen. Sie ersetzen aber keine Fachplanung: Statik, Normprüfung und Herstellerangaben bleiben verbindlich. Die Schallpegel-Messung mit dem Handy ist kein geeichtes Messgerät.

Korpus-Bauplan

Außenmaß, Plattenstärke und Bauart eintragen – heraus kommt die Zuschnittliste aller Platten:

  • Ecken stumpf oder auf Gehrung, Rückwand aufgesetzt, stumpf oder eingenutet
  • Türen aufliegend oder eingelegt, senkrechte Stege, Einlegeböden mit gleich hohen Fächern
  • Rechnet auch rückwärts: „innen sollen 15 cm frei bleiben“
  • Fünf Ansichten: vorne, oben, Schnitt, Eckverbindung, Teile – alles bemaßt
  • Materialbedarf, Kantenband, Plattenanzahl
  • Bauplan drucken oder als PDF senden
  • Eigene Pläne speichern, dazu 8 fertige Vorlagen vom Hängeschrank bis zur Kiste
  • Übergabe direkt an den Zuschnitt-Optimierer

Zuschnitt-Optimierer

  • Stangen ablängen – Rohr, Latte, Profil, Kabelkanal
  • Teile aus Platten schneiden – Länge × Breite, mit Maserung
  • Wand belegen – Plattenaufteilung mit Reststück-Verwertung
  • Schnittfuge berücksichtigt, Schnittmuster gezeichnet, Verschnitt in Prozent

Foto-Bemaßung

Foto machen und direkt darauf bemaßen:

  • Längen, Maßketten, Rechtecke, Vielecke, Winkel, Kreise, Freihand, Textfelder, Zählpunkte
  • Maßstab setzen – alle weiteren Maße füllen sich automatisch
  • Fläche und Umfang aus den eingegebenen Seitenmaßen
  • Rechtwinkel- und 45°-Einrasten, Lupe beim Ziehen, Zoom mit zwei Fingern
  • Maße per Sprache: Linie aufziehen, Zahl sagen – fertig
  • Maße direkt weiterverwenden: in den Streifen, in die Material-Menge oder ins Mischverhältnis

Laser-Distanzmesser

Bosch GLM und Leica DISTO per Bluetooth: Linie antippen, am Laser messen – der Wert steht im Maßfeld. Mit Fernauslöser in der App. Andere Geräte funktionieren über die Zwischenablage.

Die Werkzeuge

  • Neigungsmesser & Wasserwaage – große Skala, Dosenlibelle, zeigt, welche Seite Sie anheben müssen
  • Gefälle – Prozent, Grad, mm/m und Höhe/Länge in einem
  • Rechtwinkel-Prüfer – Soll-Diagonale und gezeichnete Ecke mit tatsächlichem Winkel
  • Material-Menge – Beton, Estrich, Putz, Kies, Sand: in Säcken oder Tonnen
  • Mischverhältnis – nach Menge, Komponente oder Fläche
  • Schallpegel – dB(A), dB(C) und dB(Z), Spektrum, Tagesdosis für die Baustelle. Neu: Modus „Wärmepumpe & Nachbar“ mit Richtwerten für Österreich und Deutschland, Ton-Zuschlag, Hintergrund-Abzug und Abstands-Rechner
  • SAT Finder – Azimut, Elevation und LNB-Skew für 7 Satelliten, mit Live-Kompass
  • Behälter füllen – wie viel Wasser passt noch neben die Füllkörper?
  • Umrechner – 14 Kategorien
  • Tabellen & Wissen – Kupferrohr, C-Stahl, Verbundrohr, Zollgewinde, Kabel und Absicherung, Holz, Kernloch, Zoll/Bruch ↔ mm; dazu 9 Merkblätter für 10 Gewerke

Notizen, Projekte, Stunden

  • Notizen – mit Fotos, Diktat und Standort; per WhatsApp oder Mail senden
  • Projekte – Baustellen-Ordner mit Fotos und Notiz, Bericht als fertiges PDF
  • Stundenzettel – nach Wochen gebündelt, Druck für Woche, Monat oder Jahr
  • Verbrauch – Zählerstände, Lieferungen und Kosten, getrennt nach Privat und Kunden; mit Verlaufskurve, Jahresvergleich, Kostenverteilung und PDF-Bericht

Ihre Daten bleiben da

  • 100 % offline – kein Konto, kein Server, kein Tracking
  • Automatische Sicherung – täglich ein Stand in der App, wöchentlich eine Backup-Datei
  • Backup speichern und laden, auch für den Wechsel aufs neue Handy

Ganz nach Ihrer Hand

Hell und Dunkel, 5 Farbtöne, 7 Oberflächen (Holz, Leder, Narbe …), Tastengröße, Zeilenabstand, Schriftgröße, Nachkommastellen. Ein Handbuch ist in der App eingebaut.

7 Tage gratis, dann einmal Pro

Kein Abo, keine Werbung. Testen Sie in Ruhe alles — und entscheiden Sie danach.

In den ersten 7 Tagen ist alles frei.

Grundfunktionen

Nach 7 Tagen · dauerhaft kostenlos

  • Streifen-Rechner
  • Notizen mit Fotos
  • Stundenzettel
  • Umrechner, Neigung/Wasserwaage, Gefälle, Rechtwinkel
  • Tabellen
  • Backup

Pro

Einmalig 6,99 € · kein Abo

  • alle 149 Fachformeln
  • Korpus-Bauplan, Zuschnitt, Material, Mischung, Goldener Schnitt, Schallpegel
  • Foto-Bemaßung mit Laser und Sprache
  • Projekte und Verbrauch anlegen und bearbeiten
  • Merkblätter
  • Sprachbedienung im Rechner und eigene Formel-Tasten

Updates sind inklusive: Verbesserungen, Fehlerbehebungen und neue Formeln in den bestehenden Bereichen bekommen Sie mit Ihrer Pro-Version ohne Aufpreis. Bringt eine spätere große Hauptversion eigenständige neue Funktionen, kann diese einmalig extra kosten – ob Sie sie wollen, entscheiden Sie selbst.

Was Sie haben, bleibt Ihres: Funktionen, die in Ihrer Pro-Version enthalten sind, werden nie wieder gesperrt oder nachträglich kostenpflichtig. Eigene Daten werden nie gesperrt – ansehen, senden, drucken und löschen geht immer.

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