Highland-Saga · Band 2

Die Stimmen der Highlands

Historischer Liebesroman

Die Welt der Saga Glen Airen – Karte, Familie und Hintergrund→

von Chris van de Bergen

Wem gehört das Land – dem, der es vermisst, oder dem, der es hört?

Frühsommer 1847. Alistair Fraser, fünfundzwanzig, ist Laird von Airen und Schmied in der Werkstatt, die ihm sein Vater Callum übergibt. Seit seiner Kindheit hört er Stimmen im Land: gälische Bruchstücke im Stein, Kinderlachen am Flussufer, ein Summen am Cairn auf dem westlichen Kamm. Er hat nie jemandem davon erzählt. Dann kündigt ein Brief mit Amtssiegel eine Vermessung des Fraser-Landes an.

Statt des erwarteten Mannes steigt Keira Munro aus dem Wagen, eine Vermesserin aus Inverness mit Tintenflecken an den Händen. Sie trägt die Instrumente ihres Vaters, der nicht mehr auf die Berge kommt, und arbeitet unter seinem Namen. Sie glaubt an Zahlen, nicht an Stimmen im Stein – bis sie am Cairn selbst etwas hört, das sich nicht messen lässt.

Kurz nach ihr trifft Lord Harwick ein, ein höflicher Herr aus Edinburgh, der von Straßen, Wolle und Schulen spricht. In der Schublade seines Vaters findet Alistair eine Karte, auf der sein Tal in Parzellen mit Pfundwerten zerteilt ist. Eine Vertreibung, diesmal mit Tinte statt mit Fackeln. Das Dorf spaltet sich, der Lehrer rechnet den Familien Löhne in Glasgow vor – und Alistair muss sich fragen, ob ausgerechnet Keiras Messungen den Plan möglich machen.

Aus Tagen mit Messkette und Theodolit wird eine Liebe, die mehr verlangt als Gefühl: Vertrauen, wo die Zahlen dagegen sprechen, und Worte von einem Mann, der seine Sätze selten zu Ende bringt.

Ein historischer Liebesroman aus dem Schottland der Clearances, 1847 – leise, atmosphärisch und ohne Blutvergießen erzählt, über Wissenschaft und Gespür, Macht und Zugehörigkeit.

„Die Stimmen der Highlands“ ist Band 2 der Reihe „Highland-Saga“ von Chris van de Bergen. Der Roman erzählt eine eigene, abgeschlossene Liebesgeschichte und ist eigenständig lesbar; wer Band 1 kennt, trifft Callum und Elara wieder.

Highland-Saga

Alle Bände der Reihe – jeder Band ist in sich abgeschlossen.

Über Chris van de Bergen

Porträt von Chris van de Bergen

Chris van de Bergen
Schriftstellername

Romance · Schottland

Chris van de Bergen schreibt atmosphärische Liebesromane aus den schottischen Highlands. Seine „Highland-Saga" erzählt über drei Generationen hinweg von einem Tal, das sich erinnert, und von Menschen, die lernen, ihm zuzuhören. Mit der neuen Reihe „Die Erben des Nordens" kehrt er zurück nach Schottland – Familiengeheimnisse, verfallene Güter und die Frage, ob man sprechen lernen kann, bevor es zu spät ist. Slow-Burn-Romantik zwischen Torf, Stein und Nebel, für alle, die Outlander und die Brontë-Schwestern lieben.